«Die Natur muss gefühlt werden», sagte Alexander von Humboldt – und genau dieses Fühlen prägt die fotografische Arbeit von Silvia Trüssel. Seit bald 20 Jahren reist sie regelmässig ins südliche Afrika, insbesondere nach Namibia. Wildlife- und Landschaftsfotografie sind dabei bis heute ihr fotografisches Steckenpferd. Serien wie «Whispering Land» entstehen aus ihrer engen Verbindung zu Weite, Licht und Stimmung dieser Landschaften.
Mit den Jahren entwickelte sich ihre Arbeit auch in Richtung Reportage- und Dokumentarfotografie. Im Zentrum stehen Menschen, Lebensgeschichten und Orte mit ihren Brüchen und Spuren. Besonders im Bereich Handwerk sowie in Projekten aus dem Umfeld von Hilfswerken interessiert sie sich für den Alltag der Menschen und die Geschichten hinter Orten und Lebenssituationen. Daraus entstand auch ihr Interesse an sogenannten Lost Places – als Spuren früheren Lebens und vergangener Vorstellungen.
2023 professionalisierte Silvia Trüssel ihre fotografische Tätigkeit im Nebenerwerb unter dem Motto: «Zeit für ungestellte Bilder und das echte Leben». Immer wieder sucht sie dabei Verbindungen zu ihrem Pfarrberuf. So entstand 2024 die Ausstellung «Handwerk des Abschieds», die weiterhin an verschiedenen Orten gezeigt wird.
Ich bin mit Nikon Z und verschiedenen Linsen unterwegs, liebe das Filtersystem von Nisi, Stative von Sirui und Backpacks von F-Stops und Lowpro.
