Makrofotografie – Winzige Wunderwelt

Close-up of inflorescences of hazel in the backlit in spring, Uster, Zurich, Switzerland.

Tiere, Landschaften, Menschen … schon vieles habe ich mehr oder weniger erfolgreich fotografiert. Im Sommer versuchte ich mich auch schon darin, meine Wildwiese ins richtige Licht zu rücken. Doch ohne Makrolinse wurden die Ergebnisse nicht mehr als nett. Das soll sich in diesem Jahr ändern und daher habe ich ein Nikkor 60 mm - AF-S Micro f/2.8G ED erworben.

 

Ein erster Spaziergang führte mich kürzlich in die nahe Umgebung. Noch muss ich üben und tüfteln, wie ich die einzelnen Sujets am besten scharf in Szene setzen kann.

 

Für mich liegt die Faszination der Makrofotografie in der Liebe zum Detail. Ich entdecke Sachen, an denen ich sonst wohl einfach daran vorbeigelaufen wäre. Kleinste Dinge dieser Welt kann ich ins Zentrum rücken. Dadurch werden sie gross und beachtenswert. Etwas, was in der Masse unterzugehen droht, kann ich fokussieren, wodurch es die verdiente Aufmerksamkeit bekommt. Und auch das Spiel mit Schärfe und Unschärfe eröffnet unglaublich viele Möglichkeiten.

 

Makrofotografie ist quasi offenbarende Kunst – nichts bleibt verborgen. Sie zeigt uns, welche grossen Wunder in ganz kleinen Dingen stecken. Es ist inspirierend, die Welt aus dieser Sicht zu entdecken. Ich freue mich sehr auf weitere Spaziergänge – und darauf, dass es Sommer wird und meine Wildwiese blüht.

 

Bild: Blütestand einer Hasel im Gegenlicht